Ass.Prof. Mag. Dr. Beate Hochholdinger-Reiterer
Studium der Theaterwissenschaft und Deutschen Philologie an der Universität Wien. 1997-1998: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kommission für literarische Gebrauchsformen (Österreichische Akademie der Wissenschaften). Mai 1998 bis Juni 1999: Vertragsassistentin, seit Juli 1999 Universitätsassistentin, seit Mai 2006 Assistenzprofessorin am Wiener Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Seit Oktober 2008: Elise Richter-Stelle (FWF) für das Habilitationsprojekt "Die Kostümierung der Geschlechter in deutschsprachigen Schauspieltheorien des 18. und frühen 19. Jahrhunderts."
Derzeitige Forschungsschwerpunkte: Schauspieltheorien (18. Jh.), Genderforschung, Dramatik des 19. und 20. Jahrhunderts, österreichische Gegenwartsdramatik.
Publikationen:
Beate Hochholdinger-Reiterer, "Zu den Anfängen einer Theoretisierung von Schauspielkunst im deutschsprachigen Raum," Maske und Kothurn, 54/Heft 4 (2008), S. 107-119.
–, "'Mich hat Film immer mehr interessiert. 'Zur 'Malina'-Verfilmung nach dem Drehbuch von Elfriede Jelinek, " in: Pia Janke (Hg.): Elfriede Jelinek: "Ich will kein Theater". Mediale Überschreitungen. Diskurse.Kontexte.Impulse 3, Wien: Praesens 2007, S. 343-364.
–, "'1941. Alles äußerst heiter!': Zur Komik in Elfriede Jelineks 'Burgtheater. Posse mit Gesang'", in: Hilde Haider-Pregler, Brigitte Marschall, Monika Meister, Angelika Beckmann und Patric Blaser (Hg.), Komik: Ästhetik. Theorien. Vermittlungsstrategien. Maske und Kothurn 51/H. 4, Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2006, S. 447-456.
–, "'doppeltes Vergnügen – doppelter Reiz': Gender und Theater(wissenschaft). Schauspieltheorien als Beispiel." Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft Universität Wien (Hg.), Theater Kunst Wissenschaft: Festschrift für Wolfgang Greisenegger zum 66. Geburtstag, Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2004, S. 199-209.
–/Birgit Peter (Hg.), Burgtheater: Mythos – Eros – Imago. Maske und Kothurn, 50/Heft 2 (2004).
e-Mail:
Webseite:
Biografische Angaben aktualisiert am 16.11.2010Rezensionen:
- Stefanie Freyer/Katrin Horn/Nicole Grochowina (Hg.), FrauenGestalten Weimar-Jena um 1800. Ein bio-bibliographisches Lexikon. (2010/2)
- Lothar Ehrlich und Georg Schmidt (Hg.), Ereignis Weimar-Jena. Gesellschaft und Kultur um 1800 im internationalen Kontext. (2009/2)
- Martina Oster/Waltraud Ernst/Marion Gerards (Hg.), Performativität und Performance. Geschlecht in Musik, Theater und MedienKunst. (2009/1)
- Pia Janke (Hg.), Werkverzeichnis Elfriede Jelinek. (Archiv)
- Renate Kroll (Hg.), Metzler Lexikon Gender Studies Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. (Archiv)
- Peter Heßelmann: Gereinigtes Theater? Dramaturgie und Schaubühne im Spiegel deutschsprachiger Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts (1750-1800). (Archiv)
- Heide Hollmer und Albert Meier (Hg.): Dramenlexikon des 18. Jahrhunderts. (Archiv)
- Rolf Lindner: Die Stunde der Cultural Studies. (Archiv)
- Kurt Fricke: Spiel am Abgrund. Eine politische Biographie. (Archiv)
- Günther Elbin: Am Sonntag in die Matinee. Moriz Seeler und die Junge Bühne. Eine Spurensuche. (Archiv)
