Deutsches Historisches Museum (Hg.): Robert Siodmak.

Marburg: Schüren 2015. ISBN 978-3-89472-914-1. 112 S. Preis: € 14,90.

Rezensiert von Christian Cargnelli

Robert Siodmak verdient längst jene Anerkennung, die seinen berühmteren Exilkollegen Fritz Lang und Billy Wilder zuteil wurde. Ein vom Deutschen Historischen Museum Berlin herausgegebener Band untermauert nun Siodmaks bleibenden Ruf, den dieser nicht zuletzt seinen komplexen, raffiniert inszenierten Films Noirs wie Phantom Lady (1944), The Spiral Staircase (1946), The Killers (1946), Criss Cross (1949) und The File on Thelma Jordon (1950) verdankt.


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Ingo Kammerer/Matthis Kepser (Hg.): Dokumentarfilm im Deutschunterricht. (Film – Bildung – Schule, Bd. 1)

Hohengehren: Schneider 2014. ISBN: 978-3-8340-1415-3. 213 S. Preis: € 19,80.

Rezensiert von Julia von Dall' Armi

Das Thema "Dokumentarfilm im Deutschunterricht" stellt bislang ein wenig beachtetes Forschungsgebiet im Bereich der durchaus prominent besetzten Mediendidaktik dar. Der 2014 von Matthis Kepser und Ingo Kammerer herausgegebene Sammelband unternimmt nun einen vielversprechenden Versuch, die bisherige Lücke zu schließen, indem er die Beiträge des Symposions Deutschdidaktik (2012) zusammenträgt, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht und gleichzeitig eine neue Reihe unter dem Titel "Film – Bildung – Schule" begründet.


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Margarete Wach/Deutsches Filminstitut – DIF (Hg.): Nouvelle Vague Polonaise? Auf der Suche nach einem flüchtigen Phänomen der Filmgeschichte.

Marburg: Schüren 2015. ISBN 978-3-89472-925-7. 304 S. Preis: € 39,10.

Rezensiert von Joachim Dworschak

Im Rahmen des 14. goEast-Festivals für mittel- und osteuropäischen Film des Jahres 2014, das jährlich vom Deutschen Filminstitut (DIF e. V.) in Wiesbaden veranstaltet wird, fand das von Margarete Wach kuratierte filmhistorische Symposium ''Nouvelle Vague Polonaise? Auf der Suche nach einem flüchtigen Phänomen der Filmgeschichte'' statt. Aus diesem deutsch-polnischen Projekt resultiert das vorliegende Buch. Margarete Wach beschäftigt sich vorwiegend mit der polnischen Filmgeschichte; ihr sind umfangreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema, das bisher in der deutschsprachigen Fachliteratur rar gestreut ist, sowohl als Autorin wie auch als Herausgeberin zu verdanken. Beispielhaft zu erwähnen sind dabei ihre Monographie Krzysztof Kieślowski (2014, 2. Auflage) und das von ihr mit herausgegebene Werk Der Polnische Film. Von seinen Anfängen bis zur Gegenwart (2012).


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Alexandra Tacke (Hg.): Blind Spots. Eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart.

Bielefeld: transcript. (Reihe: Disability Studies: Körper – Macht – Differenz). ISBN 978-8376-2709-1. 348 S. Preis: € 35,99.

Rezensiert von Jana Herwig

Ein von Alexandra Tacke herausgegebener Band fügt ein weiteres Mosaiksteinchen zur andauernden Konjunktur der Sinne in der Film-, Medien- und Kulturwissenschaft hinzu: Blind Spots. Eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart setzt sich insbesondere mit filmischen Repräsentationen von Blindheit auseinander.


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